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Der "Warschauer Pakt" ist ein Zusammenschluss von überzeugten Europäern, die ehrenamtlich die "Parade der Gleichheit" in Warschau unterstützen. Wir treten für die Emanzipation von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender in Polen ein, deren verbriefte Bürgerrechte von der Regierung regelmäßig missachtet wurden. Bereits seit 2005 unterstützen wir erfolgreich die polnische Bewegung. Wir knüpften tragfähige Netzwerke, die bis heute stabil sind. Dabei pflegen wir ein partnerschaftliches gemeinsames Engagement von Institutionen aus Deutschland und Polen.
Der "Warschauer Pakt" wurde 2005 gegründet vom Comedian Thomas Hermanns (Quatsch Comedy Club), dem Schauspieler Georg Uecker (Lindenstraße), dem Internet-Unternehmer Wolfgang Macht (Netzpiloten AG) sowie dem Journalisten und Moderator Holger Wicht.
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Die "Parada Równości", die Parade der Gleichheit, ist eine Demonstration für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgender in Polen. Sie findet seit 2002 einmal im Jahr in Warschau statt.
Gerade in den ersten Jahren hatten die Veranstalter der "Parada Równości" jedoch mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Immer wieder wurde im national-konservativ regierten Polen die Demonstration verboten und gestört. Nachdem 2005 Teilnehmer der "Parada Równości" von gewalttätigen Gegendemonstranten angegriffen worden waren und sich das politische Klima weiter verschlechterte, wurde die Parade 2006 von vielen Schwulen- und Lesbenverbänden, politischen Parteien und privaten Initiativen aus mehreren europäischen Ländern unterstüzt. Einer davon ist der "Warschauer Pakt", der von 2005 bis 2009 die Veranstalter der Parade unterstützte. Mit der Wahl Donald Tusks zum Ministerpräsidenten 2007 sowie der Ratifizierung des Lissabonner Vertrages 2008 hat sich die Situation für Schwulen, Lesben und Transgender in Polen liberalisiert. Auch die "Parade der Gleichheit" kann seither von staatlicher Seite akzeptiert stattfinden. |
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Die Initiative "Warschauer Pakt" wurde im Juli 2010 mit dem Warsaw Pride Award, der „Hyazinthe“ ausgezeichnet.
Dieser Preis wurde von der Stiftung für Gleichberechtigung initiiert und ehrt Persönlichkeiten und Organisationen,
die sich in besonderer Weise für Menschenrechte, die Akzeptanz von Vielfalt und Verschiedenheit in Europa einsetzen.
Aus der offiziellen Begründung: „Der Warschauer–Pakt ist eine informelle, in ihrer Art einzigartige und uneigennützige
Initiative. Die Gruppe zeigte beispielhaft, wie man denen helfen kann, denen Unrecht geschieht und denen einfachste Bürgerrechte
vorenthalten werden. Mit diesem Preis wollen wir auch anderen Mut machen solches Engagement nachzuahmen, dort wo es heute noch notwendig ist.“
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Um eine möglichst große Aufmerksamkeit für die Situation der Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender in Polen zu erzielen, wurden wir, "der Warschauer Pakt", aktiv, unter anderem indem wir 2006 folgenden Aufruf formulierten, den bis Dezember 2009 etwa 300 Menschen unterzeichneten, darunter zahlreiche Prominente aus Politik und Kultur.
"Die Rechte Homosexueller sind Bürgerrechte. In Polen äußern sich auch weiterhin führende Politiker in diskriminierender homophober Weise. Wir als Bürger der Europäischen Union nehmen das nicht hin. Wir fordern die polnische Regierung auf, im Einklang mit der Europäischen Menschenrechtskonvention und dem Lissabonner Vertrag die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender zu achten. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen in Polen, die für Bürgerrechte eintreten." |
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Die Initiative "Warschauer Pakt" unterstützte die "Paraden der Gleichheit" von 2006 bis 2009 zum Beispiel mit |
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